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Offizieller Spatenstich in Langenargen am 07.11.2022.

Darauf zu sehen (v.l.n.r.): Patrick Loewert, Regionalberater beim Projektträger des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr;                Dr. Arndt Möser, Ministerialdirigent; Bernhard Schultes, Geschäftsführer Zweckverband Breitband Bodenseekreis; Diana Deppe, Komm.Pakt.Net; Armin Walter, kaufmännischer Geschäftsführer TeleData; Mark Kreuscher, Bereichsleiter Netze ppa. STADTWERK AM SEE; Ole Münder, Bürgermeister Langenargen.

Pressemitteilung von das Stadtwerk am See GmbH vom 14.11.2022

Turboschnelles Internet für Langenargen

Startschuss beim Glasfaserausbau: Projektpartner kommen zusammen

Das Stadtwerk am See erschließt bislang unterversorgte Bereiche – so genannte „weiße, bzw. graue Flecken“ –  in Langenargen flächendeckend. Innerhalb der nächsten zwei Jahre kommen rund 150 Glasfaseranschlüsse hinzu. Finanziert wird das Breitband-Förderprojekt zu 90 Prozent von Bund und Land.

Startschuss für das turboschnelle Internet in Langenargen: Das Stadtwerk am See bringt gemeinsam mit der Gemeinde, dem Zweckverband Breitband Bodenseekreis (ZVBB) und dem Netzbetreiber TeleData gigabitfähiges Internet in die Seegemeinde. Genauer: nach Langenargen-Süd, -Nord, dem BMK-Yachthafen, sowie in die Ortsteile Bierkeller, Schwedi, Oberdorf und Mückle. 150 unterversorgte Anschlüsse, sogenannte „weiße, bzw. graue Flecken“ (letztere im ersten Bauabschnitt nur, wenn sie direkt an der „weiße Flecken“-Ausbautrasse liegen), bei denen bislang weniger als 30 Megabit pro Sekunde an Surfgeschwindigkeit ankommen, sollen endlich von schnellem Internet profitieren. Nach dem Glasfaserausbau sind dort bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde möglich. Die Kosten des Glasfaserausbaus in Langenargen belaufen sich auf ca. 3,6 Millionen Euro. 90 Prozent der Kosten sind durch Fördertöpfe von Bund (50 Prozent) und Land (40 Prozent) finanziert. Die Gemeinde stemmt die restlichen 10 Prozent.

Der Langenargener Bürgermeister Ole Münder ist erfreut, dass die Gemeinde „dieses zukunftsweisende Thema auf den Weg gebracht und beim Glasfaserausbau nun starke Partner aus der Region an der Hand hat“.  

Patrick Loewert, Regionalberater beim Projektträger des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr, bestätigt: „Langenargen kann durchatmen. Neben dem ‚weiße Flecken‘-Antrag, der bereits im Mai 2021 beschieden wurde, ging auch der Förderantrag im ‚graue Flecken‘-Programm fristgerecht ein und wurde am 29.09.2022 beschieden.“ Ab 2025 sind also jene Anschlüsse dran, bei denen derzeit zwischen 30 und 100 Megabit pro Sekunde möglich sind. Das passt auch ins Bild von Ministerialdirigent Dr. Arndt Möser: „Baden-Württemberg will Leitregion des digitalen Wandels werden. Dazu trägt auch Langenargen mit diesem Glasfaser-Spatenstich einen wichtigen Teil bei.“

Diana Deppe vom kommunalen Pakt zum Netzausbau (Komm.Pakt.Net) gratuliert: „Breitbandausbau ist keine kommunale Pflichtaufgabe. Zu sehen, dass die Gemeinde den Bürgerinnen und Bürgern zuhört und auf deren Probleme mit konkreten Taten antwortet, ist einfach toll und verdient allerhöchsten Respekt.“

Bernhard Schultes, Geschäftsführer des Zweckverband Breitband Bodenseekreis (ZVBB) und Auftraggeber des Breitbandausbaus in Langenargen, freut sich darüber, dass Stadtwerk am See und TeleData bei den Ausschreibungen den Zuschlag bekommen haben: „Die Wege sind kurz, und die Zusammenarbeit macht einfach Spaß. Ein schönes Beispiel dafür, dass Regionalität zu den besten Ergebnissen führt.“ Regionalität wird auch beim Internetprovider TeleData großgeschrieben: „Wir sind das ‚Netz mit Heimvorteil‘, da wir mit unseren Kundenzentren in der Region als Ansprechpartner präsent sind“, erklärt Armin Walter, kaufmännischer Geschäftsführer von TeleData und ergänzt: „Die Bürgerinnen und Bürger von Langenargen können sich auf uns und unser attraktives Angebot verlassen.“

Mark Kreuscher, Bereichsleiter Netze beim Stadtwerk am See, fasst den Arbeitsauftrag abschließend zusammen: „In Langenargen zählen rund 150 Anschlüsse zu den ‚weißen‘, bzw. ‚grauen Flecken‘. Um die alle mit schnellem Internet zu versorgen, sind 61 Kilometer Leerrohre notwendig. Das alles innerhalb der nächsten zwei Jahre zu stemmen ist sportlich, aber wir kriegen das hin. Wir freuen uns über den Gewinn der Ausschreibung und legen los.“

Unter swsee.de/glasfaser sind alle Gemeinden aufgelistet, bei denen das Stadtwerk am See Glasfaser verbaut. Dort kann auch überprüft werden, ob der eigene Hausanschluss zu den geförderten Anschlüssen zählt.

 

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